
Da das Marktvolumen der Photovoltaik (PV) 2011 aller Voraussicht nach das Vorjahresniveau erreichen wird, ist damit zu rechnen, dass sich die PV-Gegner wieder lautstark zu Wort melden werden: Um ihren Ruf nach Eindämmung und Deckelung vor allem der PV zu untermauern, führen sie vornehmlich Kostenargumente an und dass der Netzausbau für Erneuerbare nicht zu schaffen sei. Der dahintersteckende Versuch, die Energiewende komplett scheitern zu lassen ist nur allzu offensichtlich und erinnert an das seit zehn Jahren beständige Madigmachen von Windenergie an Land, um zur Überlebenssicherung großer Versorger auf die wesentlich teureren Prototypentechnik Offshore-Wind zu lenken.
Mit den beschlossenen Vergütungskürzungen zwischen 1.1.2012 und 1.1.2013 um insgesamt fast 40 Prozent stellt sich allerdings eine völlig neue Kostensituation.
Solarstrom kann derzeit durchaus 1,5 bis 2 Atomkraftwerke pro Jahr ersetzen - ein Vielfaches davon wäre sicher machbar, weshalb sich die Frage nach Verfügbarkeit und Machbarkeit nicht stellt. Und auch der häufig zu hörende Einwand, PV-Strom koste über 40 Cent, ist Geschichte: Die Vergütung beträgt heute nur noch 17,9 bis 24,4 Cent/Kilowattstunde – also auch für kleine Hausdachanlagen weniger, als Viele für ihren Strom bezahlen. Und die nächsten Kürzungen stehen wie erwähnt bereits an.
Die großen Dach- und Freilandanlagen haben bereits jetzt Offshore-Windparks unterboten – ohne Milliarden, die für den langwierigen Ausbau der Netze für Offshore-Wind nötig sind sowie mit ausgereiften Produkten statt mit Prototypen!
Eine Deckelung wurde hier dennoch bislang nicht gefordert. Neben Windkraft an Land ist die PV jedenfalls der Billigmacher der EEG. Weder die Verbraucher noch die von Zahlungen der EEG-Umlage weitgehend befreite Industrie zahlen für PV ab 2012 noch das meiste Geld.
Trotz der Jahresendrallye 2011, die das Marktvolumen in die Höhe schnellen ließ, haben sich in der Branche logischerweise niedrige Vergütung und niedrige Systemkosten auf den Umsatz ausgewirkt – gleiches Marktvolumen in Gigawatt ist eben nicht gleicher Umsatz. Sie zeigt aber auch, wie groß das Potential der PV auch weiterhin ist, schnell und immer billiger sauberen Solarstrom bereit zu stellen.
Die Realität: Für immer mehr Bürger wird es noch in diesem Jahr interessanter werden, den Strom selbst zu nutzen – auch wegen der Eigenverbrauchsregelung im EEG. (Zusammenfassung von „Photovoltaik – teuer war gestern“, Karl-Heinz Remmers, 09. Januar 2012, photovoltaik-Magazin online)
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Foto: rainer Sturm/pixelio.de
Photovoltaik Einspeisevergütung sinkt
Der Bundesverband Solarwirtschaft hat ein Kurzgutachten bei Prognos in Auftrag gegeben. Demnach wirkt sich in diesem Jahr der Zubau von Photovoltaik (PV)-Anlagen pro Gigawatt nur noch mit 0,035 Cent je Kilowattstunde (kWh) auf die EEG-Umlage und damit auf die Strompreise für Verbraucher aus.
Die Vergütungskürzung für die Einspeisung von Solarstrom ist beschlossene Sache. Ab dem 1.1.2012 wird sie um 15 Prozent nach unten korrigiert. Für Wohnhausanlagen (<30kWp) werden damit noch 24,43 Cent/kWh vergütet.
Da die Preise für Strom aus der Steckdose im nächsten (...) mehr
Mainz, 3. Juni 2011 – Die SCHOTT Solar AG belegte mit ihrem Photovoltaikmodul SCHOTT PERFORM POLY 225 den ersten Platz beim Energy Yield Test 2010 des TÜV Rheinland. Unter 13 getesteten Modulen verschiedener Hersteller erwies es sich als besonders leistungsstark.
Im Rahmen ihrer Deutschlandtour, bei der Passivhäuser im Fokus standen, besichtigten 32 Junghandwerker aus Frankreich auch das SOLUX-Firmengebäude. Von der Entstehungsgeschichte bis zu Sinn und Technik des Gebäudes erhielten sie viele Informationen von Geschäftsführer Dipl.-Ing.(FH) (...) mehr
11. Mai 2011