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Marginale Preiseffekte durch Photovoltaik-Zubau

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat ein Kurzgutachten bei Prognos in Auftrag gegeben. Demnach wirkt sich in diesem Jahr der Zubau von Photovoltaik (PV)-Anlagen pro Gigawatt nur noch mit 0,035 Cent je Kilowattstunde (kWh) auf die EEG-Umlage und damit auf die Strompreise für Verbraucher aus.
Im Auftrag des BSW-Solar sind auch mit Blick auf die kommenden Jahre die Auswirkungen des PV-Zubaus auf die EEG-Umlage ermittelt worden, wonach der Strompreis durch den Solarstrom bis 2016 um 1,9 Prozent steigen und die EEG-Umlage voraussichtlich bei 3,8 Cent je Kilowattstunde liegen soll. Insgesamt, so die Grundannahme von Prognos, werde der Strompreis bis 2016 28,2 Cent  pro Kilowattstunde – gegenüber derzeit 24,5 Cent/kWh - liegen. Im gleichen Zeitraum werde aber der Anteil der PV am Strommix um 70 Prozent zulegen, so dass die Erwartungen des BSW-Solar für 2012 etwa bei vier Prozent des Energiemixes aus PV liegen, 2016 bei etwa sieben und 2020 bei etwa zehn Prozent.
Für Carsten König, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, ist ein Deckelung oder zusätzliche Einschnitte bei der Solarförderung nicht hinnehmbar, weshalb man mit dem Umweltministerium im Dialog sei. Laut Prognos werde sich die Deckelung des Zubaus bei einem Gigawatt pro Jahr nur geringfügig auf die Entwicklung des Strompreises auswirken. Die Haushaltsstrompreise würden dann 2016 statt bei 28,2 bei 27,9 Cent pro kWh liegen - also 1,4 Prozent weniger bei zugleich etwa 75 Prozent weniger PV-Installationen als in dem Trendszenario der Übertragungsnetzbetreiber angenommen.


Zum ganzen Artikel von Sandra Enkhardt in photovoltaik-das magazin für Profis vom
12. Januar 2012

 

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