Energiesparlampen auf dem Prüfstand
Energiesparlampen sind zunehmend in die Kritik geraten. Hohe Elektrosmog-Belastung, giftiger Sondermüll und unangenehmes Licht sind nur einige Punkte, die ihr angelastet werden.
Dennoch soll die Glühbirne per Gesetz zur Energieseinsparung das Feld zu ihren Gunsten räumen. Dabei ist das Einsparpotential begrenzt: Gerade einmal 1,5 Prozent des Energieverbrauchs in Haushalten entfallen auf das Licht. SOLUX hat die Energiesparlampen auf den Prüfstand gestellt.
Wie so oft, weichen auch hier die Ergebnisse bisweilen deutlich voneinander ab – je nach Hersteller und Qualität der Produkte.
Stromkosten
Wie der Name schon sagt, verbrauchen Energiesparlampen weniger Strom, senken damit die laufenden Kosten und sparen gegenüber der Glühbirne zudem CO2. Allerdings ist die Stromersparnis bei den meisten Energiesparlampen nicht so hoch wie angegeben.
Lebensdauer
Im Gegensatz zur Glühbirne, die im Durchschnitt bis zu 1000 Stunden Licht spendet, bringt es die Energiesparlampe auf etwa die fünffache Zeit - zumindest an Einsatzbereichen wo sie ohne Unterbrechung(en) längere Zeit brennt. Dort, wo sie oft nur kurz bzw. nicht lange brennen, gibt es nichts zu sparen. Und da sich durch häufiges Ein- und Ausschalten ihre Lebenszeit deutlich verkürzt, sind sie dort auch wenig sinnvoll.
Ein großes Manko an vielen Einsatzorten ist zudem die lange Einbrennzeit. Bis zur vollen Leuchtkraft braucht die Sparlampe qualitätsabhängig bereits regulär bis zu einer Minute. Durch Kälte zieht sich die „Warmlaufzeit“ noch weiter in die Länge. In unseren Breitengraden ist die Energiesparlampe somit zumindest im Winter kaum geeignet, ihren Dienst beispielsweise als Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder zu verrichten. Optimal sind dagegen Brennstellen wie Gänge oder Treppenhäuser mit langer Brennzeit. Fazit: Auf sinnvolle Einsatzorte achten – dann ist der Einsatz sinnvoll.
Lichtspektrum – Farbtemperatur – Lichtfarbe – Lichtqualität
An das ausgeglichene Lichtspektrum der Glühbirne reicht das der Energiesparlampe nicht heran, auch wenn viele Veröffentlichungen nimmermüde anderes behaupten. Weist die Glühlampe mit ihrem großen Lichtspektrum ein recht natürliches Licht auf, weicht die Sparlampe mit ihren lediglich zwei bis vier Farben zwangsläufig stark davon ab. Ihre „kühl“ wirkende Farbtemperatur wird oft bemängelt und von vielen Menschen als unangenehm empfunden. Auch wenn es mit dem Auge nicht direkt wahrnehmbar ist: Das Licht der Sparlampe flimmert und flackert oft in mehreren niedrigen (Stromnetz) und, durch die integrierten Vorschaltgeräte, höheren Frequenzbereichen. Laut Prof. Ulf T. Eysel, Neurophysiologe an der Ruhr-Universität Bochum, wirkt sich dieses Flimmern negativ auf Gehirn und Nervensystem aus. Also keine wirklich begrüßenswerte Alternative zu den wesentlich natürlicher leuchtenden Glühbirnen. Dennoch, auch hier ist letztendlich die Produktqualität entscheidend.
(siehe auch weiter unten: „Vollspektrum-Beleuchtung“)
Quecksilber
Abhängig von Hersteller und Qualität variieren die Quecksilbermengen in jeder Sparlampe von 2,5 bis 5 Milligramm. Allerdings enthält Kohle ebenfalls Spuren des Schwermetalls, das bei der Umwandlung von Kohle in Strom frei gesetzt wird. Da die Sparlampe im Vergleich zur Glühlampe aber weniger Strom verbraucht, erspart sie der Umwelt hier auch wieder einiges an Quecksilber.
Elektrosmog
Empfindliche Menschen können mit Kopfschmerzen, Sehstörungen und Schlafstörungen auf die Beleuchtung mit Energiesparlampen reagieren. Im Gegensatz zu Glühbirnen emittieren Sparlampen qualitäts- und herstellerabhängig unter anderem nämlich reichlich gepulste Felder im nieder- und auch höherfrequenten Bereich. Deshalb sollte beim Einsatz beachtet werden:
• Nicht als Nacht- oder Schreibtischlampe verwenden
• Nicht im körpernahen Bereich verwenden
• Abstand möglichst mehr als einen Meter einhalten.
„In einem Abstand von ein bis eineinhalb Metern sinkt die Elektrosmog-Belastung auf ein tolerierbares Maß, wenn man die Richtwerte der TCO* als Messstab nimmt“ (aus Öko-Test 10/2008, S. 158, Bericht i.V. mit Baubiologe Wolfgang Maes)
*TCO = Qualitätsstandard für Bildschirme
Vollspektrum-Beleuchtung
Licht ist Lebenselixir, Medizin und Nahrung – auch für den Menschen. Sonnenlicht steuert die biologischen Vorgänge des Organismus, beeinflusst Nervensystem und Hormonhaushalt. Dadurch wirkt es wohltuend auf Körper und Seele. Kein Wunder also, dass viele Menschen gerade in der dunklen Jahreszeit zu Befindlichkeitsstörungen neigen. Der herkömmlichen künstlichen Beleuchtung mangelt es nämlich an der „organischen Ordnung“ natürlichen Lichts. Noch relativ naturnah ist das Lichtspektrum der Glühbirne. Anders das sehr unausgewogene der bald „von oben“ zwangsverordneten konventionellen Energiesparlampe. Mit ihrem völlig unzureichenden, unnatürlichen und eher „krank machenden“ Spektralverlauf ist sie völlig ungeeignet für Wohn- und Arbeitsräume. Vor allem am Arbeitsplatz vermag sie oft Sehleistung, Wohlbefinden, Konzentration und Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Auch viele Beschwerden wie Kopfschmerzen bis zu Depressionen können häufig in der „schlechten“ Lichtqualität begründet sein. Bis das vorteilhaftere LED-Licht eine wirkliche – und auch bezahlbare – Alternative bieten kann, wird es wohl noch eine Weile dauern.
Die aktuell verfügbare Lösung des Problems: Vollspektrum-Beleuchtung.
Das Vollspektrum-Licht mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) gibt fast das gesamte Spektrum natürlichen Tageslichtes wieder. Die natürliche Farbwiedergabe ermöglicht ermüdungsfreies sowie konzentrierteres Arbeiten und Sehen. Einer ihrer vielen Vorzüge ist ihr (im Gegensatz zu konventionellen Leuchtmitteln) ausgewogener Anteil an UV-Licht, das in geringer Dosierung sogar lebensnotwendig ist. Es hat stimulierende und harmonisierende Wirkung auf Energiehaushalt, Stoffwechsel, Blutdruck und Drüsenfunktionen und sorgt durch die Synthese von Vitamin D auch für einen gesunden Knochenbau. Eine Vielzahl an positiven Rückmeldungen von SOLUX-Kunden bestätigen die wissenschaftlichen Erfahrungen auch in der Praxis.