Trotzen Sie den steigenden Energiepreisen durch die Verbesserung Ihres Wärmeschutzes. Das senkt Ihren Heizenergiebedarf spürbar und reduziert damit auch die CO₂-Emissionen Ihrer Heizung. Mehr zu den einzelnen Dämmstoffen weiter unten.
Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Baustoff. Holzfaser-Dämmplatten nutzen seine Eigenschaften für die Dämmung von Dach, Wand und Boden.
Ihre Vorteile:
Thermo Hanf® Combi Jute wird in Nördlingen (Bayern) hergestellt. Der Hanf stammt laut Hersteller von Feldern in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, die Jutefasern aus wiederverwendeten Kakao- und Kaffeesäcken.
Zusammensetzung: 66 % Hanffasern, 22 % Jutefasern, 8 % recycelte PET-Stützfasern, 4 % Soda.
Technische Daten:
Thermo Hanf® Combi Jute wird als Dämmmatte geliefert und eignet sich für die Dämmung von Dach, Wand und Boden. Erhältlich im Holzbauformat (1,20 m × 58 cm), Trockenbauformat (1,20 m × 62,5 cm) und Großformat (1,20 m × 84 cm).
Ihre Vorteile:
Dämmkork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen. Die Rinde kann alle 9 bis 10 Jahre geschält werden, ohne den Baum zu fällen oder zu schädigen. Sie wächst nach.
Die Rinde wird zu Granulat gemahlen und in Formen unter Druck mit heißem Wasserdampf gebacken. Dabei tritt das korkeigene Harz Suberin aus, die Zellen dehnen sich aus und verkleben miteinander, ganz ohne zusätzlichen Kleber. Nach dem Auslüften wird der expandierte Kork zu Platten geschnitten.
Ihre Vorteile:
Zellulose-Dämmung wird aus Tageszeitungen hergestellt. Spezialisierte Entsorgungsbetriebe pressen das Papier sortenrein zu Ballen und liefern es an das Climacell-Werk.
Dort wird es mit Druckluft zerfasert. Dabei werden Feinstaubanteile abgesaugt und die Zusätze für Brand- und Pilzschutz genau dosiert. Das schonende Verfahren erhält die Elastizität der Zellulose: Die einzelne Flocke ähnelt eher einem Wattebausch als einem Papierschnipsel. Die Flocken verkrallen sich ineinander. Das sorgt für eine hohe Setzungssicherheit, auch bei geringer Rohdichte.
Ihre Vorteile:
Der lose Dämmstoff wird fugenfrei und verdichtet eingeblasen. Im Feuchtsprühverfahren wird er mit Wasser oder einem speziellen Klebstoff versetzt und lässt sich so auch auf offene Ständerwände aufbringen.
Climacell gibt es in drei Varianten:
Schafwolle ist ein nachwachsender Rohstoff. Gewaschene Wolle besteht zu etwa 97 % aus dem Protein Keratin, dessen Bausteine sehr reaktionsfreudig sind.
Die Faser besteht aus einem inneren Haarstamm und einer äußeren, überlappenden Schuppenschicht. Dadurch kann sie bis zu 40 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit im Kern speichern, ohne sich feucht anzufühlen und ohne nennenswert an Dämmwirkung zu verlieren. Ändert sich das Raumklima, gibt sie die Feuchtigkeit wieder ab. So gleicht die Dämmung Feuchtigkeitsschwankungen im Gebäude aus.
Deshalb eignen sich Schafwolldämmstoffe besonders für diffusionsoffene Wand- und Dachkonstruktionen.